Quecksilber – Zahnfüllungen – die EU will es verbieten
Quecksilber, ein faszinierendes Element, hat im Laufe der Geschichte sowohl Bewunderung als auch Besorgnis ausgelöst. Es ist das einzige Metall, das bei Raumtemperatur flüssig ist, und ist bekannt für seine einzigartige Fähigkeit, sich in Formen und Gefäßen zu bewegen. Doch die Eigenschaften von Quecksilber gehen weit über seine physikalische Erscheinung hinaus.
In der Vergangenheit wurde Quecksilber in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt, von Thermometern über Barometern bis hin zur Dentalmedizin. Seine extreme Dichte und Leitfähigkeit machen es zu einem interessanten Material für wissenschaftliche Experimente und industrielle Anwendungen. Allerdings sind die gesundheitlichen Risiken, die mit Quecksilber verbunden sind, nicht zu ignorieren. Die Toxizität dieses Elements hat zu einer wachsenden Besorgnis über Umwelt- und Gesundheitsrisiken geführt, insbesondere in Bezug auf die Kontamination von Wasser und Nahrungsketten.
Angesichts der dualen Natur von Quecksilber als nützliches und gefährliches Element ist es wichtig, über verantwortungsvolle Nutzung und Entsorgung aufzuklären. Bildung spielt hierbei eine entscheidende Rolle, um sowohl die positiven Aspekte als auch die potenziellen Gefahren zu verstehen. Wir sollten die wertvolle Rolle, die Quecksilber in der Wissenschaft gespielt hat, anerkennen und gleichzeitig sicherstellen, dass wir informierte Entscheidungen im Umgang mit diesem Element treffen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Quecksilber mehr als nur ein chemisches Element ist. Es ist ein Spiegelbild unserer Beziehung zur Wissenschaft, zur Technologie und zur Natur. Bei der Auseinandersetzung mit seinen Eigenschaften sollten wir sowohl das Staunen als auch die Vorsicht im Hinterkopf behalten und uns für einen verantwortungsbewussten Umgang mit diesem faszinierenden, aber herausfordernden Element einsetzen. – Zahnfüllungen – die EU will es verbieten
Quecksilber
Ab 2025 plant die EU, das Verbot von Zahnfüllungen mit Quecksilber erheblich auszuweiten, nachdem diese bisher lediglich für Kinder sowie schwangere und stillende Frauen untersagt waren. Damit wird ein weiterer Schritt zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung unternommen, da das Einatmen von Quecksilberdämpfen langfristige Schäden am Körper verursachen kann.
Die belgische EU-Ratspräsidentschaft hat betont, dass der Schutz von Gesundheit und Umwelt vor den schädlichen Effekten von Quecksilber im Fokus steht. Das Europaparlament in Straßburg hat jedoch klargestellt, dass in bestimmten Fällen Ausnahmen zulässig sind, wenn Zahnärzte aufgrund medizinischer Notwendigkeiten eine Füllung als zwingend erforderlich erachten.
Die Verhandler des Parlaments sowie der EU-Staaten haben sich auf die neuen Richtlinien verständigt, allerdings steht noch die Zustimmung beider Institutionen aus, die in der Regel jedoch als Formsache gilt.

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Trotz der Existenz quecksilberfreier Alternativen wird in der EU laut Parlamentsangaben jährlich noch immer etwa 40 Tonnen Quecksilber in Zahnamalgam verwendet, wobei die aktuellen Bestimmungen solche Füllungen nur für Erwachsene zulassen und deren Einsatz bei Kindern unter 15 Jahren sowie bei schwangeren und stillenden Frauen stark einschränken.
Die Chefverhandlerin des EU-Parlaments Marlene Mortler von der CSU bezeichnete die Vereinbarung als bedeutenden Fortschritt in Richtung einer Zukunft ohne Quecksilber. Sie informierte, dass einigen Mitgliedstaaten Ausnahmen gewährt wurden, um die sozioökonomischen Auswirkungen des Amalgamverbots abzufedern. Darüber hinaus wurde beschlossen, dass quecksilberhaltige Lampen ausschließlich bis zum 30. Juni 2026 in Länder außerhalb der EU exportiert werden dürfen.
Damit wird sichergestellt, dass Produkte, die in der EU bereits verboten sind, nicht in Drittländer verkauft werden und dort umweltschädliche Folgen haben, was nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch dazu beiträgt, dass europäische Standards für Gesundheit und Sicherheit weltweit respektiert werden, so Mortler.
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